Versichertenberater der DRV im Einsatz

Am Beispiel des Alexander Schulze, Greiz wird dargestellt wie segensreich die Versichertenberater der  Deutsche Rentenversicherung (DRV) ihre Tätigkeit ehrenamtlich ausüben. Allein bei der größten Gruppe in der Vertreterversammlung der DRV, der BfA-Gemeinschaft sind über 1000 Versichertenberater organisiert. Einer von ihnen ist sicherlich auch in ihrer Nachbarschaft tätig. Unser Bericht ist der Online-Zeitung der „Ostthüringer Zeitung entnommen.


Aus der Ostthüringer Zeitung (online) vom 17.07.09

Alexander Schulze berät Versicherte im Kreis

Von Katja Grieser Greiz.

Die Situationen ähneln sich: Da sitzt eine 84-jährige Oma, deren Mann kürzlich verstorben ist, kopfschüttelnd vor dem mehrseitigen Antrag auf Hinterbliebenenrente. Aber was muss nun wo eingetragen werden? Und überhaupt, was die alles wissen wollen. Da blickt so mancher Rentner nicht mehr durch.

Den Durchblick im Antragswust hingegen hat Alexander Schulze, hauptamtlich DAK-Chef in Greiz, ehrenamtlich seit Jahren als Versichertenberater für die Deutsche Rentenversicherung Bund unterwegs. „Ja, ich fahre auch zur Omi aufs Land, wenn sie meine Hilfe braucht“, so Schulze, der weiß, dass sich gerade ältere Leute in solchen Situationen mitunter alleingelassen fühlen. Zuständig ist Alexander Schulze für den Landkreis Greiz, doch wenn ein Hilferuf etwa aus Elsterberg an ihn gerichtet wird, sagt er auch nicht Nein.

Alexander Schulze ist einer von über 2000 Versichertenberatern bundesweit, die sich ehrenamtlich dazu verpflichtet haben, vor allem eines zu tun: informieren. Und die Fragen zur Rente sind nahezu unerschöpflich. Wann kann ich in Rente gehen?, ist eine der am häufigsten gestellten. „Gerade da herrscht große Unsicherheit“, weiß Schulze. Bis zum Jahrgang 1951, erklärt der Berater, sei es für Frauen möglich – wenn auch mit Abschlag – im Alter von 60 Jahren in Rente zu gehen. Ab dem Jahrgang 1952 gibt es die Altersrente mit 60 für Frauen nicht mehr.

Gefragt wird Alexander Schulze immer wieder zur Höhe der Abschläge, falls ein Arbeitnehmer sich früher in den Ruhestand verabschieden will. Rentenbeginn, Altersteilzeit, Rentenauskunft, Kontenklärung, Erwerbsminderungs- rente – all das sind Themen, zu denen Schulze auf Wunsch informiert. Und zwar nicht nur DAK-Versicherte, wie er betont. Als Beauftragter der Rentenversicherung hat er sich verpflichtet, rund um die Rentenproblematik zu informieren.

Ein Service, der natürlich eine Menge Zeit in Anspruch nimmt. Doch Alexander Schulze weiß, dass gerade diese Beratung wichtig ist. Und die Leute danken es ihm ja auch, wenn er sie durch den Antragsdschungel gelotst und wieder einmal die Unklarheiten zum Thema Rente beseitigt hat. Kommentar

17.07.2009

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