Deutscher Bundestag: Kontroverse um befristete Arbeitsverhältnisse

29.09.2011 – Änderung des Teilzeit- und Befristungsgesetzes – gescheitert

So ist es: Die Geister, die ich rief, werde ich nun nicht mehr los. Da haben sich die Abgeordneten der Rot/Grünen Koalition unter Kanzler Schröder den Sirenenklängen der Wirtschaft hingegeben und den Arbeitsmarkt entfesselt. Mit der Folge, dass mit steigender Tendenz die Normalarbeitsverhältnisse in befriste Arbeitsverhältnisse ohne Begründung umgewandelt werden.

Da wird es wohl bis zur Ablösung der „Schwarz/Gelben Quietscheentenkoalition“ [ref]Von Tigerentenkoalition kann man nicht mehr sprechen, denn der Tiger ist jetzt als Bettvorleger in der Verwendung[/ref] in 2013 dauern, bis diese ausbeuterischen Regelungen gesetzlich zurückgenommen werden können. Warum ist nicht schon 2013?

Ganz nebenbei bemerkt: Auch diese Regelungen des „entfesselten Arbeitsmarktes“ sorgen dafür, dass die Rente der von solchen Maßnahmen betroffenen Personen (Beschäftigten) hinsichtlich einer zum leben reichenden Beträge nicht gestärkt wird. Aber sicherlich werden die Abgeordneten von CDU/CSU und FDP sagen: Sollen die doch von ihrem (nicht vorhandenem) Geld die Rente durch „Riestern“ aufhübschen.


Quelle:
Deutscher Bundestag: Kontroverse um befristete Arbeitsverhältnisse.